AKUPUNKTUR
Die Akupunktur ist eine in Österreich anerkannte Regulationstherapie, deren
Ursprünge in der traditionell chinesischen Medizin liegen. Ihre Heileffekte
beruhen darauf, dass der Körper dazu angeregt wird, ins Gleichgewicht zu
kommen. In der westlichen Akupunkturforschung wurde eine gesteigerte
Durchblutung, eine Entspannung der Muskulatur, die Freisetzung körpereigener
Botenstoffe, Beeinflussung der Schmerzverarbeitung sowohl im Rückenmark als auch
im Gehirn festgestellt.
Bei der Behandlung werden bestimmte Punkte am Körper mit sehr feinen
Akupunkturnadeln gestochen oder mit Laserlicht bestrahlt. Sie liegen auf
Verbindungslinien, den sogenannten Meridianen, die wie ein Netzwerk den gesamten
Körper durchziehen, und auf den Bewegungsapparat sowie die inneren Organe
wirken.
Eine Akupunktursitzung dauert 20-30 Minuten. In dieser Zeit ruhen Sie entspannt
auf einer Liege. Behandelt wird 1-2 mal pro Woche.
Neben der Akupunktur sind Heilkräuter der zweite wichtige Pfeiler in der Traditionellen Chinesischen Medizin.
PARMATHERAPIE
Der Gebrauch von chinesischen Heilkräutern basiert auf den gleichen Grundsätzen wie die Akupunktur. Der Erfolg der Heilkräutertherapie hängt aber davon ab, wie exakt die vielfältigen verfügbaren Kräuter zu Rezepturen zusammengestellt werden, um genau den Merkmalen des Disharmoniemusters des Patienten zu entsprechen. Diese Rezeptur zielt auf die Beseitigung der Krankheitsursachen und auf eine Harmonisierung der Körperenergie ab.
Nach ausführlicher chinesischer Diagnostik ( Gespräch, Puls- und Zungendiagnostik) werden individuelle Rezepte für chinesische Heilkräuter erarbeitet und zumeist in Form von Granulaten, die in Wasser gelöst und getrunken werden, verordnet. Die Einnahme erfolgt oft unterstützend zur Akupunkturbehandlung, um eine stärkere Wirkung zu erzielen.
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